Neujahr im Frühling

Wieder Sonne im Garten, warm genug, um draußen zu lesen. Mein wichtigster Ort. Was ich in den trüben Monaten gemacht habe? Hier eine Art Überblick.

In den letzten Monaten geschah zu viel, um beim Blogschreiben mithalten zu können. Sehr viel Aktivität, wie der Frosch im Milchglas, der Butter braucht für den Sprung. Weil es keinen Sinn macht, entspannt rumzupantschen, bis man absäuft. Hey, ich bin 50!  Von selbst wird nichts besser.

Das Tibetische Neujahr, Losar, ist vorbei. Zum Glück fiel es auf Fasching, der Tag war frei. Wir hatten ein umfangreiches Festessen und am nächsten Tag musste ich zwar in die Arbeit, aber mein Mann und alte Freunde, alles Tibeter, machten im Garten alle Gebete und was sonst so zu tun ist, hängten neue Gebetsfahnen auf und hatten Spaß.

In der Arbeit ist das Abitur fast vorbei, nur noch das Mündliche – danach gibt es auch hier Feiern und neue Klassenarbeiten. Leider kann man letztere nicht anzünden … da muss man durch.

An privaten Aktivitäten gibt es viel, worüber ich schreiben könnte, wenn sie mir die Zeit dazu ließen. Mit den Einzelbesprechungen zu PERRY RHODAN hinke ich nach, was wegen des hohen Spoileranteils aber nicht schadet, denn im Zeitalter der E-Books und Hörbücher kann man die Hefte zu beliebiger Zeit kaufen.

Den Sprung in die Serien-Aktualität schaffte ich durch die Spoiler im Galaktischen Forum, die ich neuerdings zu den geraden Heftnummern schreibe, und durch meine Kolumne im CORONA-MAGAZINE, die halt auch aktuell sein muss. Durch die Autorenbeiträge und die Besprechung der Hefte des Monats muss ich alles ganz anders durchdenken, das ist ebenso anstrengend wie erhellend. Wenn eine Ausgabe erscheint (online auf den gängigen Plattformen), brauche ich schon den Autorenbeitrag fürs nächste, sonst komm‘ ich ins Hudeln.

Im Dezember begann ich mit einem Beitrag von Robert Corvus (über Attilar Leccore), in Januar folgte Suzan Schwartz alias Uschi Zietsch (über Col Tschubai), im Februar Michelle Stern (über Farye Sepheroa), in der vor ein paar Tage erschienenen März-Ausgabe war einer von Michael Marcus Thurner (über ANANSI) und für den April bekam ich was von Uwe Anton über … Hm. Er schrieb ja das Zyklusende.

An diesem Wochenende konzentrierte sich meine korrekturfreie Zeit auf das Lektorat bei PROC und der PRFZ, sprich: unsere Fanserie DORGON und die SOL 86. Es ist so verdammt gutes Wetter draußen. Aber die Texte sind natürlich noch interessanter und das Team macht Spaß.

Für den „Paradise 100“ beim TCE hab‘ ich mal wieder eine Geschichte geschrieben und eine andere für das Conbuch Osnabrück. Ich stell mich dabei an wie eine Katze, die in die Badewanne soll. Andere zu lektorieren ist leichter.

Über den Buddhismus will ich unbedingt wieder mehr schreiben in diesem Jahr. Fester Vorsatz.

Und Wolfenbüttel. Zum zweiten Mal war ich auf einem Schreibseminar an der Bundesakademie. Geleitet haben es Uwe Anton und Olaf Kutzmutz, weil Klaus N. Frick krank wurde. Die haben uns furchtbar gejagt, damit wir ihn nicht vermissen. Darüber habe ich was geschrieben, das mit dem Newsletter der PRFZ erscheinen wird, und dann mache ich eine Zweitversion. Über die muss ich aber noch nachdenken, muss vieles erst verarbeiten. Dann schreibe ich im Blog auch was drüber.

Gästehaus Wolfenbüttel 2017

Ach ja, den Katzen geht es gut. Kater Tsering, das Sofababy, ist viel auf Wanderschaft und riesengroß geworden, während Milli klein und kugelrund bleibt und neuerdings Hauskatze spielt, wenigstens stundenweise.

Eben forschte ich zum ersten Mal nach, welches tibetische Jahr wir jetzt haben – ich meine, wir haben Gebete gemacht, gegessen, getrunken und Spaß gehabt, dazu braucht man keine Tierkreiszeichen. Wir haben jetzt ein Feuer-Vogel-Jahr, und es ist 2144. Das klingt gut. In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern dieser Zeilen alles Gute. Sarwa Mangalam!

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