73

73 – das ist die aktuell aufgelaufene Zahl der Mailbenachrichtigungen über Blogposts, die ich mir unbedingt anschauen wollte, plus die von paar Blognachbarn, die so oft posten, dass ich nur den Reader benutze.

Womit ich sagen will: Ich komme grad nicht dazu, aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Ich sehe die abc.étüden, bekomme aber nicht mal die zehn Sätze fertig. Und meine PERRY RHODAN-Besprechungen poste ich eh auf dem Geisterspiegel, habe dort meine Autorenseite. Vielleicht tu ich die hier gar nicht mehr drauf, oder nur ab und zu eine.

Die dritte Woche Unterricht ist vorbei, und ich weiß jetzt, warum meine Schulleiterin eine volle Stunde investierte, um meine Unterrichtsverteilung und paar andere Sachen in aller Ruhe mit mir zu besprechen und zu begründen. Ich fühle mich respektiert, und den Rest der Zeit habe ich keine Gelegenheit, über irgendwas nachzudenken. Ich habe sogar abgenommen, ha!

Dann fand die PHANTASTIKA in Oberhausen statt, samt Geburtstagsfeier des Corona-Magazine, so dass ich zu vielen Leute endlich die Gesichter sah … ich habe die Fotos schon auf WordPress hochgeladen, muss nur den Artikel schreiben und hab‘ das immer noch nicht verdaut. Es war toll. Erst eine Woche soll das her sein? Unvorstellbar.

Mit das coolste war der Moment, als ein würdiger Klingone auf mich zuschritt, mich prüfend ansah und fragte: „Du suchst Thorsten Walch? Du hast ihn gefunden“. Mit dem hatte ich beim Erstellen der Autorenportraits fürs Conbuch zusammengearbeitet, und nun ja, ich wusste ja, dass er die Trekkie-Kolumne schreibt. Trotzdem.

Die PHANTASTIKA …zu wenig Zeit hatte ich mit Uwe Anton, so dass ich (beziehungsweise das PROC-Wir) jetzt erst mal allein durch die Gegend schussern, um meine Interviews zur PERRY RHODAN Terminus-Miniserie zu einem über die Fanzentrale (und PROC) vertriebenen Gesamtformat zusammenzustellen. Wenn Uwe aber „in Klausur“ ist, gerade nach einer zeitintensiven Veranstaltung, dann braucht er seine Ruhe.

Deshalb war der gestrige Tag entsetzlich, aber langsam erkenne ich, dass dieses Rumsuchen, zu dem mich der Mangel an „Hilfe von oben“, an die ich mich gründlich gewöhnt hatte, zwingt. Eigentlich ist das eine sehr sinnvolle Entwicklung. Nur schwerer und wesentlich langwieriger. Wir wollen das ja zeitgleich zum Erscheinen von Band 12 von TERMINUS publizieren. Schon, damit wir dann endlich wieder mit DORGON weitermachen.

Nebenbei hab‘ ich auch die vier HÜs (kleine Tests) zu korrigieren, die ich Montag rausgeben will. Ist aber alles nur Vokabelzeugs … sprach ist über meine Unterrichtsverteilung? Ich hab‘ nämlich fast nur noch Sek I und wir sind Teamschule und ich hatte ewig nicht mehr so viele Kleine. Zwei siebte Klassen und so weiter, alles, was ich nie wollte und woran ich gar nicht gewöhnt bin. Und ausschließlich Englisch. Musste ein halbes Jahr vor dem Abi meine Klasse abgeben, wegen des Englischlehrerbedarfs. Es ist eine Katastrophe, die man nur durch Arbeit bewältigen kann.

Arbeit … doch danach wird vieles wieder normal. Und ich lese auch all die Blogeinträge nach und freue mich drauf.

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