PHANTASTIKA 2017

Mitten im Ruhrgebiet eine Veranstaltung zur PHANTASTIK, ein Start-up noch dazu. Durch die Mitarbeit am Corona-Magazine erfuhr ich von der Veranstaltung ziemlich früh, wusste aber lange nicht, ob ich hinkann. So reiste ich zwar am Vortag an (ziemlich spät wegen Regenwetter und streikendem Nawi), musste dann aber Samstagnacht zurückfahren … was angesichts dieses mehr als intensiven ersten Tags aber vielleicht gar nicht das Falsche war.

Ich bekam mehr an Panels mit als auf meinen bisherigen Cons. Was an der guten Planung der Veranstalter lag, an den hellen, sauberen Räumen und am gemischten Publikum: Es war nicht nur das mir vertraute Fandom, ich suchte Bekannte und lief entweder mit den PERRY RHODAN-Leuten mit oder anderen Corona-Redakteuren, die was anboten.

So lernte Thorsten Walch, den Verfasser der »Nerd-O-Pedia« kennen, mit dem ich beim Verfassen der PERRY RHODAN-Autorenportraits fürs Conbuch zusammenarbeitete: Ein würdevoller grauhaariger Klingone baute sich vor mir auf und vergewisserte sich, ob ich Thorsten Walch suche – ich habe ihn gefunden. Guter Auftritt. Da stand ich gerade mit Kurt Kobler vor dem Saal, in dem Robert Corvus‘ »Weltenschöpfer«-Seminar lief, in das ich wirklich hatte gehen wollen; aber es hatte paar Diskussionen im TCE gegeben, die mir noch wichtiger waren. Und dann schwätzten wir halt zu dritt. Das war so um Mittag rum.

Doch jede Veranstaltung beginnt mit der Ankunft: Den Veranstaltungsort fand ich nach langer, regnerischer Fahrt mit streikendem Nawi nach Mitternacht, und das in vorbildlicher Weise geöffnete nh-Hotel war schräg gegenüber.

20170902_002641

Morgens suchte ich erst mal mein Auto und fand es gegenüber vom McDonalds am Bahnhof. Paar Fotos: Mein Kaffee, mein Auto, die Haltestelle am Bahnhof in Oberhausen und was man sonst so am Wegrand sah. Was mir die Gelegenheit gab, die Gegend zu betrachten, in der die Veranstaltung angesiedelt war. Der Ruhrpott und die Pfalz sind schon ziemlich verschieden.

 

 

 

Auf dem Weg zurück ins Hotel traf ich schon einige Verkleidungsfreaks, Star Wars-Leute mit Kleidertruhe, eine junge Frau im Supermann-Kostüm und den Veranstaltungsort bei Tag. Allerdings öffnete er erst um zehn. Davor stand ein Londoner Bus.

 

 

 

So ging ich noch mal aufs Zimmer. Reinschmuggeln konnte man sich nicht: Sämtliche Eingänge des CongressCentrum Oberhausen waren streng von professioneller Security bewacht, was erst mal wenig einladend wirkte. Andererseits wanderten durch keinen der Eingänge komische Typen rein, das hatte auch was. Allerdings war nun Warten vor dem Haupteingang angesagt.

 

 

 

Es lohnt sich, die Aufschrift auf dem scheinbaren Polizeiauto zu lesen. Von der echten Security machte ich keine Fotos, die Leute waren beruflich da.

20170902_090512

Und dann traf ich auch schon eine Bekannte vom Mannheimer Stammtisch, die mir erzählte, wer schon an gemeinsamen Bekannten da war und welche Veranstaltungen woanders stattfanden. Jennifer Christina Michel kam vollständig beschäftigt heraus, aber weil wir uns noch nie persönlich getroffen hatten, reichte die Zeit für eine Begrüßung, und als nächstes rief mich Norbert Fiks, ebenfalls Mitglied der SOL-Redaktion, so dass wir angenehm plaudernd die weiträumige Eingangshalle betraten.

20170902_095506

In der weiträumigen Anlage verteilte man sich rasch. Was nicht in der Eingangshalle hängenblieb, ging erst mal zu den vorbildlich interessanten Ständen.

 

 

 

Immer wieder ist es eine Freude, den Verlag Torsten Low zu treffen.

20170902_102044

Von den Corona-Leuten lernte ich auch Lieven T. Litaer, kennen, der grad sein neues Lehrbuch veröffentlich hat (lauter Klingonen! Ich kenne lauter Klingonen mit Stirnfurchen obendrauf! Aber sie waren alle sehr nett.)

 

 

 

Leider musste ich den Klingonisch-Vortag nach einer Viertelstunde verlassen, um Uwe Antons Exposé-Workshop mitzubekommen, der in sehr großer Runde stattfind. Das Publikum war sehr aktiv und ich hatte wieder einmal Gelegenheit festzustellen, dass er, genau wie Klaus N. Frick, eine ausgeprägte Lehrerpersönlichkeiten hat; sicher ist die Arbeit an der stressigen Raketenheftchenserie mindestens so anstrengend wie die an meiner Gesamtschule.

20170902_133447

Er wurde trotz der astronomischen Zahl empfohlener Leichen nicht fertig, es wurde kein Exposé erstellt, aber das Publikum hat wohl ziemlich genau verstanden, welche Prozesse für die Grundlagen nötig sind.

Zwischendrin Bekannte:

20170902_181434

Später traf ich einen, den ich vom Schreibseminar in Wolfenbüttel kenne. Er lacht so, weil ich nicht wusste, dass der Mensch neben ihm Wolfgang Hohlbein ist. Was mir ehrlich wenig ausmachte, ich sammle keine Prominenz.

20170902_181602(0)

Ausgesprochen interessant auch die Geburtstagsfeier der Corona-Magazine mit umfangreichem Rückblick auf die Entstehungsgeschichte, die ich in dieser Form nicht gekannt hatte, und einem Gruppenfoto. Der Schattenriss zeigt Jennifer Christina Michel.

20170902_153034

Die vielen PERRY RHODAN-Veranstaltungen bekam ich etwa zur Hälfte mit, weil das Gebäude so weiträumig war und der kopierte Plan winzig und auch für Leute mit guten Augen kaum lesbar. Auch an Bekannten, die nachweislich da waren, traf ich vielleicht ein Zehntel, hatte aber gute Gespräche.

Ich fuhr in der Nacht zurück, weshalb ich den zweiten Tag verpasste. Auch so zogen allerdings den ganzen Sonntag Bilder von der Veranstaltung durch meinen Kopf, das Erlebte hatte schon ziemlich erreicht. Trotzdem werde ich das nächsten Mal so organisieren, dass ich bis zum Ende bleiben kann.

Hier noch Bilder der PERRY RHODAN-Leute vom ersten Veranstaltungstag.

 

 

 

 

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s