Wolkenente – Wartens Ende

Das nette Wolkentier, das  sich freitags am Himmel zeigte und dem dunkelgrauen Marshmallows-Männchen in die Ringe kniff, ist ebenso gewichtiges kondensiertes Nichts voll Lebenskraft wie die Träume und Pläne, die sich in den arbeitsintensiven Monaten des Schuljahres auftürmen; die Hoffnung geben und manchmal zu erdrücken drohen.

Diese ersten Tage war ich platt wie eine Flunder, kam kaum vom Sofa hoch. Augen, Nebenhöhlen, Nieren, das übliche Verschleppte, aber so richtig massiv. Jetzt hat die Regeneration eingesetzt. Es geht mir besser, ich bin wieder neugierig. Viel zu viel ist aufgelaufen. Pläne zuhauf:

Laufen … bitter nötig. Echt nötig und während der Ferien gibt es eigentlich keine Ausreden. Ich muss. Der Körper braucht frische Luft und Bewegung.

Schreiben? Ich freue mich auf den Moment, in dem ich wieder zu den abc.etüden rumkomme. Nicht einmal da ging jetzt mehr was. Von längeren Texten ganz zu schweigen. Auch ich habe mein Geheimprojekt! Werden sich lange Spinnwebfäden ziehen, wenn ich es raushole?

Sachtexte schreiben … Das Corona-Magazine machte Sommerpause und das war gut so. Jetzt kann ich es schätzen! Eben las ich mit großem Vergnügen in der Juni-Ausgabe rum. Ich möchte noch was  drüber schreiben.

Für innenrein habe ich Halbfertiges im Doppelpack, für Juli und August in Einem. Weil das Interview mit Rüdiger Schäfer zu NEO schon Ende Juni fertig sein sollt, aber sobald die Sommerpause aufkam, verschoben wir es. Zu viel andere Arbeit. Die erste Hälfte finde ich sehr interessant, für die zweite haben sich durch die Verschiebumg neue Aspekte ergeben.

In meiner PERRY RHODAN-Kolumne muss ich quer über neun Hefte springen, Mut zur Lücke und zum Schwerpunkt ist angesagt. Für Juli hatte mir Robert Corvus einen Autorenbeitrag zu seinem Doppelroman gegeben, für August, zu meinem Geburtstag, hat Hubert Haensel mir was zu Bully Wieder auftauchen in PR 2917 versprochen. Er sitzt an seinen Silbrtbänden … Wir machen ein kleines Interview draus, das ich in die Kolumne einbaue, das ist kurzweiliger. Heute hab’s ich ihm die Vorlage geschickt.

Und TERMINUS – nach zwei langen Interviews weiß ich nicht, wann das zu viel wird. Aber ich habe eine Idee …

Fürs Lesen von TERMINUS brauche ich mehr Zeit. Leider konnte ich mich schon ab Band 2 nicht konzentrieren, hatte einfach zu  wenig Zeit (wie  habe ich als Teenager mehrere Auflagen parallel gelesen???), so dass ich die kleine Interviewreihe auf http://www.geisterspiegel.de weiterpflegte und dadurch einigermaßen auf dem Laufenden blieb. Müsste ich nicht zügig die liegengebliebenen sechs Besprechungen in der Erstauflage nachholen, wäre das TERMINUS-Lesen einfacher.

Und dann  habe ich tatsächlich noch eine Menge Interessen außer PERRY RHODAN. Literatur der Jahrhundertwende vor allem, Shakespeare, mal wieder was Klassisches … gut, einen französischen PERRY RHODAN würde ich auch gern mal wieder lesen. Mein kleines Büchlein „Grenzgänge“, das beim TCE erschien, würde ich gern überarbeiten und erweitern … Dabei würde ich merken, wie viel ich wirklich gelernt und mich selbst und meinen Stil gefunden habe in den intensiven Fanaktivitäten des vergangenen Jahres.

Habe ich was unerwähnt gelassen? Vieles! Einfach anfangen …

Heute bekamen wir ein riesengroßes Trampolin geschenkt und kauften ein Klavier. Immerhin.

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