Zeitenwende

Nachdem die Online-Publikation „Gespräche über TERMINUS. HIntergründe zu einer PERRY RHODAN-Miniserie“ samt umfangreicher Bildergalerie und allem Pipapo https://www.proc.org/fan-publikationen/gespraeche-ueber-terminus/ nun endlich fertig sind (und erste nette Downloadzahlen vorliegen) sollte ich endlich die Überarbeitung von DORGON 100 abschließen. Die ist schon sehr weit und macht schrecklich viel Spaß. Wir haben einen Roi Danton, der sich ganz arg schrecklich benimmt, und die DORGON-Charaktere sind sowieso bisschen ungehemmter. Das wird richtig toll.

Allerdings kann ich grad echt kein PERRY mehr sehen. Und habe jetzt wirklich mal angefangen, jene eigenen Texte von mir zu überarbeiten, die seinerzeit beim TCE als Grey Edition erschienen. Ich hatte damals halt mal mit Schreiben angefangen und experimentierte. Natürlich griff ich auf das zurück, das mir vertraut war: literarische Vorbilder, um spielerische und phantastische Elemente angereichert.

Allerdings war mir damals nicht so recht klar, dass sie tatsächlich für jemanden, der eben nicht im Kopf hat, wie ein Barocksonnett funktioniert oder welcher Schlüsselbegriff aus Goethes Totentanz kommt oder aus Kafkas Schloss, nicht direkt zugänglich sind, und mit der TCE-Website als einzigem Werbeträger blieb die Verbreitung eng begrenzt.

Was mir seit langem gut passte, ich wollte das überarbeiten und dann selbst was draus machen. Jetzt weiß ich ja viel besser, wie das geht. Und so verbrachte ich eben paar nette Stunden mit Gryphius und dem Dreißigjährigen Krieg: einem Vortext, der überhaupt aufzeigt, um welche Textsorte es sich bei dem betreffenden Sonnett handelt und wie die Gattungskonstante läuft.

Normalerweise unterrichte ich so Zeugs. Jetzt versuche ich, es unterhaltsam, pointiert und kurzweilig zu schreiben, so wie ich es für meine PERRY RHODAN-Kolumne im Corona-Magazine gelernt habe. Gryphius hat sowieso phantastische Elemente – die Mummelsee-Episode, in der Simplizissimus die Wassermänner in ihrem utopischen Staatsgebilde am Seeboden trifft – und Abenteuergeschichten, die keiner modernen Erzählung nachstehen, sobald man sich in die Sprache eingelesen hat.

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