Statt eines Blogrückblicks 2016 – Großbaustelle

Bei jedem Rückblick bin ich schon weitergegangen. Allerdings möchte ich mich dann doch den liebgewonnenen Blognachbarn anschließen, die Rückblicke schreiben. In diesen dreizehn Monaten hat sich fast alles geändert.

Im Dezember 2015 suchte ich eine Möglichkeit, meine Texte unabhängig von irgendjemand anderem zugänglich zu machen. Das waren die Geschichten, die ich vor paar Monaten als „Grenzgänge“ in der GreyEd-Reihe der TCE rausbrachte, als ruhiges Fanzine ohne ISBN.Viel Text nahm ich wieder vom Blog, vieles habe ich daheim werde es weiterverfolgen – muss meinen Stil finden. Was ich überhaupt will. Wenn man mit 45 zu schreiben beginnt, literarisch gebildet und anspruchsvoll ist, kann das dauern. Nie kannte ich so viele Leute wie jetzt, nie so viele Möglichkeiten.

Dann die germanistischen Arbeiten, die Textanalysen zu PERRY RHODAN – Stilanalysen, Genrespezifik, so Zeugs. Seit einem halben Jahr experimentiere ich mit einfachen Besprechungen, will letztendlich beides verbinden, was diese tiefgründigen, aber sehr speziellen Texte zugänglicher und lesbarer machen würde. Ich traf einen Kobold, seitdem bearbeite ich die Balance zwischen Intelligenz und Intellektualisierung, mit interessanten Nebeneffekten. Andere Leute haben eine Muse – was soll’s. Klabautermann und hohe See für Wasserscheue. Nie würde ich das wieder so schreiben wie damals, doch in die Tiefe müsste ich wieder. Dort atmen können. 

Einen persönlichen Blog mit alltäglichen Ereignissen hätte ich gern, doch dann dürfte ich keine Texte drauf haben. Meine Identität ist rückverfolgbar, ich schreibe meinen Blog als ich selbst. An Alltag gehen Gedankenspiele – Gedankenschnuppen und fotographisch dokumentierte Spaziergänge und Tierstories – Blätterflug. Wenn ich mal unfaul genug bin, teile ich alle Posts nachträglich in drei Kategorien: Gedankenschnuppen (Ideen, Literatur, Buddhismus), Blätterflug und PERRY RHODAN. Und DORGON. Das müsste alles übersichtlicher machen.

DORGON, die Fanserie aus dem PERRY RHODAN-Universum, steht für sich, weil ich nur bisschen auf diesem Blog habe und viel Energie in die DORGON-Seite stecke, inklusive der Romanüberarbeitungen. Meine ganz wichtige Bezugsgruppe. Dies zweigt aus Blätterflug Gedankenschnuppen viel Energie ab. Doch ich bekomme sehr viel zurück. Es ist ein Uns.

Noch schwerwiegender die Besprechungen der PERRY RHODAN Erstauflage, die ich natürlich als Fan mache und dann auch, um mich in bestimmte Ebenen von Phantastik einzuschwingen. Nacherzählen, Überblick übers Ganze, worauf lege ich wert, was kann ich weglassen. Die machen diesen Blog ziemlich zu, weil ich so viel nachgearbeitet habe, und zugleich setze ich die auf den „Geisterspiegel“, mit dessen Betreiber ich auf dem BuchmesseCon Dreieich ins Schwätzen kam, dann auf die PROC-Seite, die zu DORGON gehört und mittlerweile auch direkt ins Forum – in zwei Foren. Bisschen Kobold bin ich auch, Wanderer, Heimspiele bekomme ich nur, wenn andere sie mir bereiten. Eine unruhige Seele. Und durch die sich aus diesen Besprechungen ergebende Mitarbeit am CORONA MAGAZINE fließt noch mal Energie aus den Blog. Auch hier entstehen Kreise. Wasserringe.

Rein statistisch: Dies ist ist mein 200. Beitrag. 22 Follower (die meisten SF-Leute kommen und gehen ohne persönliche Spuren), 3293 Besucher, 11616 Aufrufe. Passt schon. Bin zu viel unterwegs für mehr. TCE, SOL-Redaktion, gerne mal BWA, Mannheimer Stammtisch. Beruf, Leben.

Das Neueste ist Twitter. Bin total begeistert davon. Wobei mir paar Blogleute gefolgt sind und ich ihnen. Danke. 2017 kann man nur weitergehen. Wünschen wir uns das Beste.

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