Im Elternrat der Waldorfschule

Was ich in diesem neuen Schuljahr eigentlich als eine der vielen Belastungen, die meinen Tag knallvoll machen, abbauen wollte, ist die Mitgliedschaft in der Elternvertretung der Waldorfschule. Und schon während des Eintrudelns der anderen Teilnehmer wurde mir klar, dass es darum nicht geht.

Es ist – nett. Man kennt sich, es kommen jene üblichen Verdächtigen, die unweigerlich immer die Stelltische besetzen, Flyer verteilen und sich an Samstagmorgen die Beine in den Bauch stehen, wenn eine Veranstaltung ins Haus steht. Es ist eine bestimmte Art Leute und mit denen fühle ich mich wohl.

Vielleicht waldorfspezifisch: Dieses angenehme Gefühl, angenommen zu werden, so wie man ist und dass es sich bei den Berichten aus den Klassen und die Wünsche für Verbesserungen um Anliegen dreht, die in der Regelschule oft „nicht so wichtig“ sind, sobald es um Leistung geht statt um die menschliche Entwicklung. So dass es dann auch mal eher darum geht, wie ein Lehrer von der Persönlichkeit her ist, wie seine Art ist und sein spezifischer Reichtum als um die Noten.

Und schon habe ich wieder einen „unnötigen“ Job mehr: Tischestellen für ein überregionales Treffen, am Freitagnachmittag nach meinem Unterricht, gemeinsam mit einer anderen lustigen, engagierten Schülermutter. Ich denke, dass ich mich danach gut erholt haben werde fürs Wochenende.

Und diesmal traf ich überdies eine, die auch Perry Rhodan kennt.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s