Mondnacht

Der Spaziergang am Abend: die Stille, die kühler werdende Luft laden ein, die vereinsamten Straßen entlang ein paar Runden zu wandern. Einsam ist es und hell scheint der Mond. Treu dir und höhnisch so hoch durch das Wolkenmeer blinzelnd begleitet er dich von Baum zu Baum, über Giebel und Nebenstraßen, deren Leere ihn schweigend umrahmt. Ab und zu triffst du noch einen Hundebesitzer, ansonsten umhüllt dich schwingende Stille, Lichter in Wohnzimmerfenstern bleiben zurück. Ein Mischlingshund samt Besitzerin kommt dir entgegen, die Frau grüßt, eine schwarz-weiße Katze geleitet die beiden. Ein letztes Gespräch. Dann wird es endlich so richtig ruhig und dämmerig. Sehr dämmerig. Ziemlich dunkel sogar.

Du gehst weit diese Nacht und ein Stück in den Wald. Der Weg ist geteert. Büsche rascheln, es knackst im Holz. Tiere sind das …

Weiter in der Druckausgabe, erschienen beim TCE

  http://www.terranischer-club-eden.com/

gedition11

Maimond 20.06.2016 8

.Maimond 20.06.2016

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