LAIRE, LE ROBOT MÉTAL-MORPHIQUE de William Voltz (tome 306/ PR 900)

Wir befinden uns ,zu Beginn des „Kosmische Burgen“-Zyklus, mit dem Roboter Laire in der Zentrale der PAN-THAU-RA. Er erzählt Perry Rhodan seine Geschichte. Laire, der von jenseits der Materiequellen kommt, hatte die Aufgabe, endlose Zeiträume lang auf einer riesigen künstlichen Ebene mitten im All auf die jeweils neu eingesetzten Mächtigen zu warten und sie mit Sporenschiffen auszustatten. Die Loower überfallen ihn und nehmen ihm das linke Auge, mit dem er, als Wesen von dort, jederzeit in die Welt jenseits der Materiequellen gehen kann. In der Folge tut er alles, um es wiederzubekommen, etabliert sich als Allesrad und formt die Zivilisation der Wynger. Ein Kreis schließt sich.

Das Original „Laire“ von Willliam Voltz erschien am 21. November 1978, die französische Übersetzung (ISBN 978-2-266-24027-7) im Dezember 2013. Sie basiert, wie immer, auf den Silberbänden, in diesem Fall Band 106. Der Übersetzer des Taschenbuchs ist Claude Lamy.

Diesmal wandert die meinem hinkenden Französisch geschuldete Untersuchung zunächst von der Textuntersuchung weg zu allgemeineren Betrachtungen, weil ich erst mal einfach so auf Französisch gelesen habe. Erst im zweiten Teil kommt Textarbeit im engeren Sinne, da nahm ich den Silberband 106 dazu.

I.

Für einen Roboter hat Laire unheimlich viel Innenleben. Auf den ersten Seiten, dem Rückblick, fragte ich mich schon, warum dieser Roboter mit der differenzierten Psyche eines Lebewesens, der sich über die einfachere Bauart der konischen Roboters Tork mokiert, ihn verändert, verdächtig und langweilig findet und um einen interessanteren Kollegen nachfragen will, nicht einfach als langlebiges Lebewesen geschrieben wurde. Warum Maschine, wenn dann doch Mensch bei rumkommt? Erst recht beim Verräter Tork, dem mittelmäßigen Underdog.

Man muss sich vergegenwärtigen, dass damals, 1978, der Terminator II noch in unvorstellbarer Ferne lag und so ein fugenloses, flexibles Stück Metall damals die Fantasie ganz anders beschäftigte. Das gab es noch nicht auf dem Bildschirm. Es gab nur Quecksilber, wenn das Thermometer zerbrach.

Laire ist „brun foncé“, die Voltz’sche Farbe für Gegenstände, die mit Entgrenzung verbunden sind oder woandersher kommen (vgl. meinen Artikel „William Voltz – auf der Suche nach dem verlorenen Selbst“), sein Ort ist die metallische, künstliche Ebene, „le Plénum“, inmitten brodelnder Sonnenmassen und er hat zwei Augen für verschiedene Seinsbereiche, während die Loower zwei Arten des Denkens haben. Offensichtlich befremdet beobachtet er die Landung der neuen sieben Mächtigen, die diesmal aber nicht echt sind und deren Primitiviät ihn abstößt. Heimlich stecken sie mit seinem von ihm als allzu simpel erlebten Begleiter unter einer Decke. Der Edle, Hohe wird ausgehebelt.

Tork kann lügen, er wehrt „l’air interloqué“ (p.25), also fassungslos, Laires Verdacht ab, sein Verhalten sei komisch. Laires „basculement de sa vision de l’œil gauche sur le droit à cette vitesse lui causait des difficultés“ (p.26), er hat Gleichgewichts- und Sehprobleme, denn mit dem linken, hochkomplexen Auge kann er jenseits der Materiequellen gehen und sich dort orientieren, das rechte ist für die normale Welt, und er ist gerade zurückgekommen. Was unsereinem einleuchtet, weil unser linkes Auge mit der rechten Gehirnhälfte verknüpft ist, die intuitiv, ohne Zeitorientierung, phantasievoll, kreativ usw. arbeitet und das räumliche Vorstellungsvermögen liefert. Passt also. Interessanterweise wird dieser Aspekt mit Perry-Rhodan-Kosmologie angereichert. Normalerweise überlappen sich Laires Wahrnehmungshälften, „ils se chevauchèrent“ (p.26).

Das „Plénum“ inmitten des „épais rideau“ (p.29) aus Sonnengebrodel scheint mir später im Mahnenden Schauspiel wiederaufgegriffen worden zu sein.

Der sich nun nähernde loowersche Kommandant wirkt viel maschinenhafter als der Roboter, er lässt keine Gefühlsregung raus, „il affichait l’objectivité d’une machine“, keiner kann Affekte bei ihm erkennen: „pouvait concevoir qu’il pourrait hésiter où céder à une réaction passionée“ (p. 29). Er zeigt nicht einmal eine Reaktion, als fast alle Triebwerksblöcke ausgebrannt sind. Er hat „des yeux pédonculés“, Stielaugen, und „il ne dit mot“, er sagt nichts. Im Verräter Tork vermutet er „naivëté ou fanfaronnade“ (p.29), Naivität oder Wichtigtuerei. Wer ist nun der Roboter, er oder Laire? Gleich darauf wird sein Anliegen jedoch legitimiert, denn sein Volk hat einen Schwarm erbaut und die Kosmokraten lassen solche Völker regelmäßig ins Vergessen sinken. Das will er um jeden Preis verhindern, was Laires Sichtweise relativiert.Im Konflikt der beiden treffen zwei nachvollziehbare Standpunkte aufeinander.

Darüber hinaus wundert sich der Loower, dass eine derart komplexe Maschine wie Laire „un penseur monoïde“ (p.34) ist. Zu „monoid“ gibt es einen kurzen Wikipedia-Artikel auf Deutsch und einen langen auf Englisch. In seiner mathematischen Hauptbedeutung bezeichnet der Begriff Terme mit nur einer Variablen. Der Loower meint hier einspuriges Denken im Gegensatz zum entelechischen Zweidenkertum. Später bildete sich der Neologismus „Spurdenker“ heraus, und dass der Roboter so ist, legt seines Erachtens nahe, seine Erbauer seien genauso. Was ihn bei einer offensichtlich hochstehenden Lebensform überrascht.

Was ich im ersten Kapitel (pp. 31-36) nachschlagen musste :

  • acharné: leidenschaftlich, verbissen, fanatisch

  • la pertinence: Sachkunde, Aussagewert, Stichhaltigkeit

  • être en plein essor: expandieren, aufstreben

  • s’effondrer: zusammenbrechen, einbrechen, untergehen

  • repousser: wegdrängen, beiseite drängen

  • chahuté: Radau machen, ein Spektakel machen

  • leurrer: täuschen

  • lisse: glatt

  • étendu: ausgestreckt, hingestreckt

  • l’étroitesse: Enge

  • mollement: gemütlich, sanft

  • en proie à la frayeur: eine Beute des Schreckens, dem Schrecken ausgeliefert.

Laires Lieblingsort ist „le Socle de l’Intagibilité“ (p.36), der Sockel der Unberührbarkeit.

II.

So – nun die Textbetrachtung unter Heranziehung des Silberbandes 106 „Laire“. Interessant, wie geschickt Übersetzer Claude Lamy die Namensbildung mit Adjektiv bei „der konische Tork“ konsequent ersetzt hat: es stehen entweder nur der Name oder „Tork avait un corps conique du […] metal brun foncé“ (p.27) oder „le robot conique“ (p.25). Das finde ich eleganter.

Aus Torks Beteuerung „Ich bin dein Anhänger“ wurde „Je suis ton assistent“ (p.25), aus dem „Trauma“ (S.14), dass die Handlungsweise der Loower bestimmt, wurde „une sorte d’obsession“ (p.35), eine Art von Besessenheit. Die Gefühlslagen der Parteien wurden also wesentlich geändert. „Mollement“ ist die Übersetzung von „schlaff“ statt dem der Wortbedeutung entsprechenden „gemütlich“, wenn die vorgeblichen Mächtigen nach dem Absturz in ihren Gurten hängen, und der Vergleich „wie ein Papiervogel“ (S.14) für das abstürzende Fahrzeug fehlt ganz.

Zurück zum Spurdenkertum: Der Begriff „monoid“ findet sich auch im Original, sogar dreimal hintereinander als eine Art Klimax: Erst ist Laire ein „monoider Denker“, der Begriff wird eingeführt. Mit dem unmittelbar folgenden „Monoid-Denker“ scheint die Kategorie etabliert zu werden, und gleich darauf wird sie schlussfolgernd auf die Erbauer hinter den Materiequellen ausgeweitet. Im Französischen heißt es ein Mal „Laire était un penseur monoid“ und dann kommt gleich die Vermutung, die Erbauer „avaient le même mode de pensée“ (p.34). Was die Vermutung nahelegt, dass Voltz diesen Begriff betonen wollte, als Gegensatz zur Entelechie.

Entelechie (griech. „was das Ziel in sich hat“) ist ein von Aristoteles geprägter Begriff für die sich im Stoff verwirklichende Form. So sei die Seele die Entelechie des Leibes. Leibniz hat den Begriff in seiner Monadenlehre wiederverwendet (Quelle: Bertelsmann Lexikothek), und bei den Türmen der Loower leben Monaden. Das umfangreichere Meyers Enzyklopädische Lexikon von 1971 führt noch an, dass Aristoteles den Begriff oft mit „energeia“ gleichsetzte und als Terminus zur Unterscheidung zwischen Wirklichkeit und Möglichkeit verwendete. Als Form verwirkliche die Entelechie sich im Stoff, die Seele sei die erste Entelechie eines organischen Körpers. Leibniz bezeichnet seine Monaden als „substanzielle Formen“ oder „erste Entelechien“.Im weiteren Zyklusverlauf verwischt sich die Defintion jedoch: einerseits bezeichtet der Begriff, wie beim Kind Baya Gheröl, eine Art unvoreingenommenes, von den wirren Affekten der Familie abgeschottetes Denken,andererseits den unbeirrbaren Traditionalismus der Loower.

Insofern sind die Begriffe nur in Ansätzen übernommen und eingebaut. Damals waren sie für  mich als Teenager trotzdem äußerst anregend. In der Schule hatten wir sie in  Ethik, ich liebte Ethik, aber man konnte halt irgendwie nichts machen damit. In PR hingegen lebten die Worte, und dadurch konnte ich etwas damit anfangen.

Noch mehr zur Entelechie: Im Neovitalismus des Hans Driesch wird ein Faktor E angenommen, E für Entelechie, der die Entwicklung des unfertigen Organismus zu seiner Endgestalt regelt und die Restitution eines beschädigten Organismus. Es ist ein antimaterialistischer biologischer Ansatz, Driesch sprach auch von „Entelechiale“ und „Ganzheitskausalität“ und nahm auch Probleme menschlichen Handels als biologische Regulationsprobleme wahr. Der Artikel verweist auf eine „Hans-Driesch-Gesellschaft für Philosophie und Parapsychologie“, die 1947 in Regensburg gegründet wurde. 1932 erschien sein Werk „Parapsychologie“. Hatte Voltz den etwa gelesen?

Les fronts d’ondes de choc de la jungle stellaire“ (p.35) sind die „Schockwellen des Sternendschungels“ (SB 106, S.14) – erst im Deutschen fiel mir auf, dass Voltz hier wieder sein Urwaldmotiv eingesetzt hat, auch indem von der „Wildheit“ des Roboters die Rede ist (SB 106, S.19) – „son vitesse reflétait quelque chose de savage“ (p.40). Und dann die Ortsbindung: Vom erstarrten, glatten Stahlozean der Ebene geht es zum silbernen, im Regen spiegelnden Landefeld der Loower.

Inhaltlich geht es um Schöpfen und Erschaffen und inwiefern der Erschaffene dem Schöpfer gleicht. Tork ist aus dem gleichen Material wie Laire, aber viel minderwertiger. Laire kann sich nur an seine Erbauer erinnern, wenn er jenseits der Materiequellen ist. Wie unsereins Traumbilder nicht halten kann, weil unsere gedanklichen Gewohnheiten sich im Aufwachprozess aufbauen.

Laire will einen Partner erschaffen, kann aber mit allen Mitteln des gestohlenen Sporenschiffes nur Zerrwesen und bösartige Ansken herstellen, weil er zu wenig mitbekommen hat von den Gesprächen der Mächtigen. Die kompliziertesten von ihm herstellbaren Roboter, die dann doch nicht so sind wie er, vernichtet er. Es heißt sogar, er habe eine Art Seele, und er wird immer düsterer, erwägt aus Einsamkeit den Selbstmord und hat leider keine Programmierung dafür. Wenn ich das mit dem venusischen Robotgehirn vergleiche, das zehntausend Jahre lang unbewegt auf der Lauer lag … Die Ansken wiederum wollen volle Kontrolle über alle Biophoren, denn sie wollen endlich ein gutes Hilfsvolk erschaffen.

Laire findet seinen Partner im, laut Rhodan, „bekloppten“ Menschenwerk Augustus, der nach menschlichen Begriffen Walik Kauk gehört und aus dieser Kategorie aussteigt, indem er aus eigenem Antrieb den Besitzer wechselt. Laire will von ihm lernen, die Menschen zu verstehen. Augustus reagiert mit der Gegenfrage: ob er seine Erbauer verstehe? Laire ist glücklich: dieser Gesprächsanlass reicht für viele, viele Jahrtausende.

Es geht in diesem gesamen Gefüge um Loyalität, Zusammensein und Kontrolle. Laire verbirgt die Attacke der Loower vor den neuen Mächtigen, beseitigt alle Spuren und schweigt. Umgekehrt geht er jedoch davon aus, dass seine Erbauer sein Tun gutheißen werden, wenn er den Weg zurück nur findet. Er fürchtet, dass die Mächtigen das Schiff suchen und ihn finden.

Dass seine Erbauer ihn suchen, das denkt er keine Sekunde. Er manipuliert die Zivilisation der Wynger ohne Gewissensbisse – nicht weil er, wie Tork, kein Gewissen hat, sondern wegen anderer Moralvorstellungen in diesem Teil des Universums: „car ses notions de morale différaient considérablement de celles de ces êtres intelligents et parce qu’il était convaincu qu’eux avaient conclu une bonne affaire avec ce pacte“, und weil er außerdem denkt, dass die Wynger profitieren, weil sie zur dominanten Zivilisation werden: „que la manipulation de ce peuple pût représenter un crime ne lui vînt pas à l’idée.“ (p.75) Da muss unsereins erst mal nachdenken: Warum auch nicht, wenn doch beide Seiten profitieren.Trotzdem sind wir natürlich dagegen, wegen der Individualität, und im Zyklusverlauf stellt sich heraus, dass wir richtig lagen.

Denn die Wynger haben im Verlauf ihrer Höherentwicklung ihre eigenen, gewachsenen Mythen aufgegeben. Ihre symbolträchtigen Beziehungsvögel leisten ihnen lediglich im Alltag Gesellschaft, statt die Liebe zur Freiheit und die nostalgische Bindung an die eigene Vergangenheit zu symbolisieren. Was man damit verliert, das erscheint uns auch erst mal lächerlich angesichts all der Errungenschaften. Warum erscheint es uns lächerlich? Darüber sollten wir nachdenken.

Laire ist ein verantwortungsvoller Herrscher: Als er die bösen Ansken in die Falle lockt, riskiert er auch sein eigenes Leben im Bewusstsein, wenigstens Quostoht zu retten, falls er stirbt. Er fühlt sich also zutiefst verantwortlich. Die Gefahr, in die er sich begibt, ist eine Dimensionsfalte, „uns faille dimensionnelle“ (p.86), in einem verschütteten Tunnel, „dans l’un des tunnels enselevis“. Die Energieflüsse zweier Dimensionen treffen aufeinander, bilden mörderische Verwirbelungen, Nebel und perspektivische Verzerrungen. Klagende Rufe aus weiter Ferne ertönen (vgl. S.54): „De la brume s’éleva à proximité immédiate de la frontière, et l’orientation devint plus difficile. Les perspectives se déformaient, les parois semblaient reculer ou se contracter et des bruits étranges similaires à des plaintes retentirent dans le lointain. […] L’environnement devenait plus iréel au fur et à mesure“ (p.88), also „nach und nach“, als sie in den Tunnel eindringen, man diskutiert über „illusion(s) d’optique“ (p.88), und als sich alles wirklich zu verzerren beginnt, wirft Laire sich zu Boden, während die Ansken zerrissen oder im Anschluss mit ihm zusammen ausgespuckt werden. Die Gefahr vergeht in der Übergangssituation, im Kleinen wie im Großen.

So ist die Ära des Lyrd und des Alles-Rads zuende, und auch die Solaner trennen sich von den Terranern. Nachdem Rhodan erfährt, wie der Erzgegner Gavro Yaal auf die Insektenkönigin Bruilldana traf und sie in der Folge den Kontakt zu ihren verlorenen Kindern auf der PAN-THAU-RA wiederherstellte, weshalb diese ihren Angriff einstellten und Rhodans Gruppe überlebte.

Laire findet durch die im Vergleich zu ihm kurzlebigen Terraner Augustus als neuen, dauerhaften Begleiter und ist schon gleich wieder in seine langfristigen Gedanken vertieft. Augustus findet ein neues, besseres Kontrollelement, das ihn glücklich macht. Plondfair findet die Wahrheit und rastet deshalb erst mal aus. Er und Demeter sollen als Gesandte zu den Wyngern, um den Mythos vom Allesrad schonend aufzulösen, um deren Zivilisation angesichts der Wahrheit in keine vernichtende Sinnkrise zu stürzen. Woraufhin Hamiller, Danton und Borl nicht wissen, wie sie ohne Demeter leben sollen. Und wie nach der deprimierenden Rückkehr mit dem Auge Groten-Loran und Zuhlen-Orb durch eine Trennwand auf das belebte Schwebeband voll täglichen Lebens blicken (S.24), so denken zwei Roboter darüber nach, dass sie auf der falschen Seite stehen und was aus ihrer Gemeinschaft wird, wenn sie „la barrière“ (p-106) überqueren können. Hiermit endet der Roman.

 

 

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